FELIX FORRER GmbH

Restaurierung, Bildhauerei, Kunstprojekte

Archiv für die Kategorie „Naturstein“

“Basler Münster für Blinde und Sehende”, 2014 Pfalz Basel

Montag, 20. März 2017

Modell aus Bronze des Basler Münsters, hergestellt 2014 durch Giesserei Schwab in Münster (D), modelliert von Egbert Broerken (D) und gestiftet von Rotary Club Basel-St.Jakob. Nach einer ersten Reinigung und Konservierung der Bronze nach der Basler Fasnacht im März wurde wenig später der Sockel aus Laufener Kalkstein verschmiert.

________________________________________________________________________________________________

Familienwappen aus Sandstein

Montag, 15. August 2016

Spolie aus Sandstein an der Drahtzugstrasse 50 in Basel, die vermutlich das Familienwappen des Bauherrn des vorhergehenden Gebäudes zeigt. Freilegung restlicher Farbfassungen auf dem Berner Sandstein.

—————————————————————————————————————————————————————–

Historistisches / Neoklassizistisches Familiengrabmal, Friedhof Wolfgottesacker Basel

Dienstag, 19. Juli 2016

Reinigung und Restaurierung des denkmalgeschützten Familiengrabmals aus Carrara-Marmor mit Sockel aus Alpenkalk. Die alte Kupferüberdachung führte zu starker Einlagerung und Grünverfärbung des Marmors durch Kupferionen, die mit Kompressen gereinigt werden konnte. Austausch der Überdachung in Chromstahl. Ein alter, korrodierter Anker führte zur Rostsprengung im Marmor. Bauleitung im Auftrag von Atelier Georges von Büren, Basel.

————————————————————————————————————————————————————–

Installation von Bernhard Lüthi, Dachterrasse Bau 67 Roche Basel

Freitag, 15. Juli 2016

Ausmessungen, De- und Remontage der Steininstallation auf renoviertem Mosaikbrunnen. Schwarzes Lavagestein aus Santorin, grosser Kiesel aus Maggia-Gneis, Kugel aus Marmor (Crema Valencia). Ausführung in Zusammenarbeit mit Atelier Joseph Ineichen, Rupperswil.

—————————————————————————————————————————————————————-

St.Jakobs-Denkmal, 1872 von Ferdinand Schlöth, Basel

Montag, 25. April 2016

Denkmal aus Carrara-Marmor, das an die Niederlage der Eidgenossen bei der Schlacht von St.Jakob 1444 erinnert. Restaurierung diverser Schäden an Morgenstern, Hellebarde, Banner und Armbrust, entstanden durch Vandalismus und Verwitterungen.

——————————————————————————————————————————————————————

Familiengrabmal Merian-Gerster, Wolfgottesacker Basel

Dienstag, 15. März 2016

Abbau des denkmalgeschützten Familiengrabmals wegen akuter Einsturzgefahr. Reinigung und Konservierung der Einzelteile (Sockel aus Alpenkalk, Elemente aus Heilbronner Sandstein, Schrifttafel aus Carrara-Marmor). Aufbau des Grabmals auf neuem Betonfundament. Ludwig Emanuel Merian-Gerster (1817 bis 1883) war Bierbrauer und Erbauer des heutigen Restaurants Aeschenplatz. Später Erbauer und Hotelier des Schweizerhofs am Bahnhofsplatz.

——————————————————————————————————————————————————————

Neues Grabmal, Friedhof am Hörnli Basel/Riehen

Dienstag, 2. Februar 2016

Neues Grabmal aus St.Michel (grauer Kalkstein aus den französischen Pyrenäen). Familienwappen reliefiert, Inschrift mit Kreuz graviert und ausgefasst, Oberflächen fein geschliffen.

—————————————————————————————————————————————————————–

Portalfiguren und Einfriedung Kannenfeldpark (1868) in Basel

Sonntag, 6. Dezember 2015

Restaurierung der Portalfiguren und der Einfriedung am Eingang Nord (Burgfelderstrasse) des heutigen Stadtparks. 1868 als Gottesacker Kannenfeld erstellt. Die Portalfiguren aus Savonnières Kalkstein stellen die vier biblischen Propheten Moses, Daniel, Johannes und Paulus dar. 1932 wurde der Friedhof geschlossen und diverse Gräber auf den Friedhof Wolfgottesacker verlegt. 1951 wurde der Kannenfeldpark als grösste Parkanlage der Stadt eröffnet.

Restaurierung in Zusammenarbeit mit Markus Böhmer und Tobias Lerch.

—————————————————————————————————————————————————————–

Grabmalauszeichnung 2015

Donnerstag, 19. November 2015

Auszeichnung einer Grabplatte im Rahmen des jährlich stattfindenden “Wettbewerbs” der Friedhofskommission Basel-Stadt zur Prämierung von beispielhaften Grabmälern auf den Basler Friedhöfen. Text der Jury: Herbstblätter scheinen auf den gespaltenen Serpentin gefallen zu sein, ebenso die unregelmässig angeordneten Zeichen der Inschrift. Der quadratische Liegestein fällt mit seiner blaugrünen Farbe und der grün ausgefassten Beschriftung auf. Überdies zeichnet sich seine Gestaltung durch liebevolle Verspieltheit aus. Die Farbigkeit, quirlige Anordnung und fein gearbeiteten Elemente ergeben auf subtile Art ein aussagestarkes Grabzeichen. Bildhauer: Felix Forrer, Basel / 2014; Abt. 12, Sekt. d, Nr. 742.

Grabplatte aus gespaltenem Urner oder Hospentaler Serpentin. Die beiden Ahornblätter (Relief in der Fläche) stehen, abgesehen von der mythologischen Bedeutung, als Symbol für den verstorbenen Gärtner. Ahornblätter und Schriftzeichen sind vom Winde verweht.

——————————————————————————————————————————————————————

St.Alban-Tor Basel, Sanierung Phase 3

Dienstag, 15. September 2015

Dritte und letzte Phase der Sanierung des Basler Stadttores mit der Restaurierung der steinsichtigen Bauelemente (Tür- und Fensterlaibungen, Balustraden und Zinnen) am Anliegerbau. Früheste schriftlich Erwähnung und offizielle Datierung des Tores um 1230. Nach dem grossen Erdbeben von Basel 1356 ab dem 1. Geschoss eingestürzt und wieder aufgebaut. 1872 umgebaut in romantisierendem Stil mit Spitzhelmdach und Anliegerbau. 1977 Rückbau des Tores zum mittelalterlichen Charakter.

——————————————————————————————————————————————————————–