FELIX FORRER GmbH

Restaurierung, Bildhauerei, Kunstprojekte

Archiv für die Kategorie „Bildhauerei“

St.Jakobs-Denkmal, 1872 von Ferdinand Schlöth, Basel

Montag, 25. April 2016

Denkmal aus Carrara-Marmor, das an die Niederlage der Eidgenossen bei der Schlacht von St.Jakob 1444 erinnert. Restaurierung diverser Schäden an Morgenstern, Hellebarde, Banner und Armbrust, entstanden durch Vandalismus und Verwitterungen.

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Neues Grabmal, Friedhof am Hörnli Basel/Riehen

Dienstag, 2. Februar 2016

Neues Grabmal aus St.Michel (grauer Kalkstein aus den französischen Pyrenäen). Familienwappen reliefiert, Inschrift mit Kreuz graviert und ausgefasst, Oberflächen fein geschliffen.

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Grabmalauszeichnung 2015

Donnerstag, 19. November 2015

Auszeichnung einer Grabplatte im Rahmen des jährlich stattfindenden “Wettbewerbs” der Friedhofskommission Basel-Stadt zur Prämierung von beispielhaften Grabmälern auf den Basler Friedhöfen. Text der Jury: Herbstblätter scheinen auf den gespaltenen Serpentin gefallen zu sein, ebenso die unregelmässig angeordneten Zeichen der Inschrift. Der quadratische Liegestein fällt mit seiner blaugrünen Farbe und der grün ausgefassten Beschriftung auf. Überdies zeichnet sich seine Gestaltung durch liebevolle Verspieltheit aus. Die Farbigkeit, quirlige Anordnung und fein gearbeiteten Elemente ergeben auf subtile Art ein aussagestarkes Grabzeichen. Bildhauer: Felix Forrer, Basel / 2014; Abt. 12, Sekt. d, Nr. 742.

Grabplatte aus gespaltenem Urner oder Hospentaler Serpentin. Die beiden Ahornblätter (Relief in der Fläche) stehen, abgesehen von der mythologischen Bedeutung, als Symbol für den verstorbenen Gärtner. Ahornblätter und Schriftzeichen sind vom Winde verweht.

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Mutter mit Kind, 1948 von Georges Salendre, Schützenmattpark Basel

Donnerstag, 10. September 2015

Reinigung der Skulptur an prominenter Lage beim Schützenmattpark Basel.

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Ruhende, 1925 von Jakob Probst, Bernoullianum Basel

Dienstag, 8. September 2015

Reinigung von Sockel und Plastik. Reprofilierung diverser Kantenbrüche am Sockel.

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Grabmal, 1933, Friedhof am Hörnli Basel

Sonntag, 10. Mai 2015

Familiengrabmal aus Mägenwiler Muschelkalk. Hergestellt 1933/34 von einer Firma M. Schlemmer unter künstlerischer Beteiligung (Relief) eines W. v. Ruckteschell aus Dachau.

Reinigung, Reprofilierung von diversen Abbrüchen (Finger, Zehen, Buchstaben etc.), Risschliessungen und Abdichtung offener Lager auf der oberen Fläche, farbliche Integration der Flicke mit Mineralfarben.

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Neues Familiengrabmal, Wolfgottesacker Basel

Freitag, 20. März 2015

Neues, 3-teiliges Familiengrabmal aus Alpenkalk (St.Triphon) unter Nutzung der vorhergehenden grossen Grabplatte. Planung, Bergung Grabplatte, Neugravur der Altinschrift, Bearbeitung Kopf- und Sockelstücke, Fundamentierung und Aufbau.

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Abdeckplatte aus Marmor einer antiken Kommode

Sonntag, 18. Januar 2015

Aus mehreren Einzelteilen (Marmor/Brekzie) zusammengebaute und zerbrochene Abdeckplatte einer Kommode aus dem Barock. Ausrichtung und Verklebung/Verpressung der beiden Einzelteile. Schliessung der Fuge mit lichthärtenden Acrylaten (Stonelux), Reinigung und Politur.

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“Columbus”, 1951 von Jakob Probst, Spielplatz Andreas Heusler-Strasse 41, Basel

Sonntag, 7. September 2014

Reinigung des massiven Steinsockels aus Castione (Schweizer Hartgestein), Neuverfugung Sockel/Fassade, Putzreparatur an der Fassade (Kellenwurf), Kontrolle der Standfestigkeit der Bronzeplastik beim Spielplatz, Reinigung und Konservierung der Bronze.

Der Bildhauer Jakob Probst (1880-1960) aus Reigoldswil ist mit diversen Werken in Basel vertreten und schuf ein sehr umfangreiches Werk, das auch internationale Bekanntheit erreicht hat. Möglicherweise ein Vertreter der sgn. “Basler Schule”: ein Begriff, der sich auf einen stilistisch typischen Ausdruck diverser Basler Bildhauer beziehen soll, wissenschaftlich leider aber (noch) nicht aufgearbeitet wurde. Umfangreiche Informationen zu Jakob Probst sind auf http://www.rowicus.ch/Wir/BilderWerke/Probst/BildmaterialProbst.html zu finden.

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Familiengrabmal, Wolfgottesacker Basel

Sonntag, 18. Mai 2014

Neoklassizistisches / Historistisches Grabmal aus Laufener Kalkstein (Sockel/Postament), Savonnières Kalkstein (Hauptteil mit Akroter und Doppelvoluten im Giebelteil) und Carrara Marmor (Schriftplatte und Efeukranz).

Inschriftplatte mit typischer Bombierung durch mikroskopische Ausdehnung der Calzitkörner durch Sonneneinstrahlung / Wärmedifferenzen bei fester Verankerung und Anstoss an den Kanten der dafür vorgesehenen Nische. Diesem Phänomen soll die montierte Schiene aus Messing als Halterung entgegenwirken, die vertikale Ausdehnungen der Schrifttafel über Jahrzehnte aufnehmen sollte.

Neben der Neugravur und Ausfassung der Inschriften wurde das Grabmal gereinigt, partiell gefestigt und reprofiliert.

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